Behandlung umweltbedingter Erkrankungen

Behandlung umweltbedingter Erkrankungen

Zusätzlich zu den genannten Empfehlungen zur Schadstoffsanierung und zu einem umweltverträglichen Lebensstil ist es manchmal nötig, weitere Behandlungsmaßnahmen anzuwenden. Diese können z.B. den Organismus bei der Entfernung der Schadstoffe unterstützen oder dazu beitragen, bestimmte durch Umweltschadstoffe gestörte Körperfunktionen wiederherzustellen. Die Verfahren hierzu unterscheiden sich je nach Krankheitsbild und therapeutischer Erfahrung des einzelnen Arztes. Angewandt werden u. a. Entgiftungsverfahren, die Gabe von Vitaminen und Spurenelementen, die Sanierung eines gestörten Darm-Milieus, Immunstimulation, sowie Diätberatung und Entspannungstraining.

Lösungsvorschläge bei nachgewiesenen Schadstoffbelastungen

Falls auf Grund eines Arzt-Gesprächs, umweltanalytischer Untersuchungen u.ä. umweltbedingte Ursachen für die beklagten Beschwerden nachgewiesen werden, müssen Lösungen gesucht werden, um die Schadstoffbelastung zu vermindern bzw. auszuschalten. Dies kann z.B. in Form einer Wohnraumsanierung, Veränderungen am Arbeitsplatz oder Ausschaltung innerer Schadstoffdepots erfolgen.

Empfehlungen für einen umweltverträglichen Lebensstil

Der wirksamste Schutz vor den Folgen von Umweltbelastungen ist langfristige Vorbeugung und Vermeidung der Gefahren bzw. ein besserer Umgang mit Risikofaktoren und unvermeidbaren Belastungen. Zu den Empfehlungen gehört z.B. das Vermeiden und Trennen von Abfall, das Meiden schädlicher Produkte, gesunde Ernährung und gesundes Wohnen, Nichtrauchen, Meiden von Lärm, Energiesparen, Reduzieren des Individualverkehrs und Verminderung psychischer Belastungen durch unsere Umwelt. Auch als Begleitmaßnahmen bei der Behandlung umweltbedingter Gesundheitsschäden sind ein möglichst umweltbewußter Lebensstil und das Ausschalten persönlicher Risikofaktoren unverzichtbar.

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