Umweltmedizinische Diagnostik

Sie erfolgt nach wissenschaftlich anerkannten Methoden in folgenden Schritten:

  1. Gespräch mit dem Arzt, sorgfältige Anamnese, sowie medizinische Basis-Diagnostik, umweltmedizinischer Fragenkatalog zur Krankheitsgeschichte und zum Lebensumfeld
  2. Wohnraum- oder Arbeitsplatzbegehung und Inspektion zur Überprüfung von Schadstoffen und Allergenen
  3. Umweltanalytik:
    a. Umweltmonitoring: Nachweis von Schadstoffen in der Umwelt (z.B. Raumluft, Hausstaub, Arbeitsplatz, Trinkwasser, Kosmetika) und Beurteilung dieser äußeren Belastung
    b. Biomonitoring: Nachweis von Schadstoffen in Körpermaterialien (z.B. Blut, Urin, Haare, Speichel) und Beurteilung der individuellen inneren Belastung
    c. Empfänglichkeitsmonitoring: Überprüfung zusätzlicher persönlicher Faktoren, die eine Reaktion auf Umweltschadstoffe beeinflussen

Beispiele für wichtige chemische und physikalische Schadstoffe, die gemessen werden können:


Holzschutzmittel (z.B. PCP, Pyrethroide)
Pestizide (z.B. DDT, Lindan, Hexachlorbenzol)
Lösungsmittel (z.B. Benzol, Toluol, Tetrachlorethylen)
Polychlorierte Biphenyle PCB
Formaldehyd
Gase (z.B. Ozon)
Tabakrauch
Asbest und künstliche Mineralfasern
Schwermetalle (z.B. Quecksilber, Blei, Cadmium)
Elektromagnetische Felder
Radon
Schimmelpilze und Allergene

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