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Verkehrsmedizin

Am 01.01.1999 ist die Fahrerlaubnis-Verordnung (Verordnung zur Zulassung von Personen zum Straßenverkehr) in Kraft getreten. Damit wurde die Richtlinie 91/439/EWG des Rates vom 29.07.1991 über den Führerschein (Zweite EU-Führerscheinrichtlinie) in nationales Recht umgesetzt. In dieser EG-Richtlinie werden geregelt:

  • gegenseitige unbefristete Anerkennung der Führerscheine
  • Einführung der internationalen Einteilung der Fahrerlaubnisklassen
  • Mindestanforderungen an die theoretische und praktische Fahrerlaubnisprüfung
  • Mindestanforderungen bezüglich der körperlichen und geistigen Tauglichkeit für das Führen eines Kraftfahrzeuges
  • Einführung eines einheitlichen Führerscheinmusters im Scheckkartenformat

Eignung: Besondere Neuerungen

  • Befristung der Fahrerlaubnis für bestimmte Fahrerlaubnisklassen
  • Ärztliche Untersuchung und Untersuchung des Sehvermögens vor Ersterteilung und Verlängerung der Fahrerlaubnis für bestimmte Fahrerlaubnisklassen
  • Sonderbestimmungen für die Untersuchung von Bewerbern für die Fahrerlaubnisklasse D (Busfahrer) und bei Verlängerung ab dem 50. Lebensjahr und von Bewerbern für die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung und bei Verlängerung ab dem 60. Lebensjahr

Wer muss eine Untersuchung nachweisen?

  • Bewerber um die Erteilung oder Verlängerung der Klassen:
    C, C1, CE, C1E, D, D1, DE, D1E
  • Bewerber um die Erteilung oder Verlängerung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung

Welche Untersuchungen müssen nachgewiesen werden?

  • Ärztliche Untersuchung
  • Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6 der Fahrerlaubnis-Verordnung

Bei Bewerbern für die Fahrerlaubnisklasse D (Busfahrer) und bei Verlängerung ab dem 50. Lebensjahr und Bewerbern für die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung und bei Verlängerung ab dem 60. Lebensjahr ist zusätzlich ein leistungspsychologisch ausgerichtetes oder medizinisch-psychologisches Gutachten erforderlich.

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